Ein sehr lesenswerter Artikel rund um die Geschäftspraktiken der Deutschen Kinder"hilfe" und wie sie Ihre PR Kampagnen auf dem Rücken der "armen Kinder"© austragen.
In erster Linie ertönt schnell der Ruf nach der starken Hand des Staates: Gegen Verwahrlosung in Familien sollen Jugendämter zwangsweise Hausbesuche machen können. Um Fettleibigkeit zu bekämpfen, will die Kinderhilfe die Eltern bei Androhung von Sanktionen zu Ernährungskursen verpflichten. Sexualstraftaten glaubt Ehrmann durch die nachträgliche Sicherheitsverwahrung von Sexualstraftätern eindämmen zu können. Und der sexuellen Gewalt gegen Kinder soll mit der Sperrung von Seiten im Internet begegnet werden.
Neben dem Brachialpatent"lösungen" werden vom Autor Markus Kurth auch sehr schön die Geschäfts"beziehungen" zwischen den einzelnen Teilen der Kinder"hilfe" aufgedeckt und kritisch durchleuchtet. So sollte Journalismus in Deutschland aussehen und nicht nur pures undifferenziertes Nachplappern von dpa Meldungen.
Kommentar von mir: Unbedingt lesenswert! *thumbs-up*