15 Jun 2009

Die SPD und Ihr Glaubwürdigkeitsproblem

Ich musste ja leise lächeln, als ich den Unsinn gelesen habe, den die gute Frau Drohsel der Südeutschen erzählt hat.

Drohsel: Die SPD hat immer noch ein Glaubwürdigkeitsproblem ...

Liebste Frau Drohsel, wenn Sie zumindest von der Internetgemeinde ernst genommen werden wollen und sich auch so gerne in den Vordergrund schieben, dann sollten Sie doch wenigstens mal Ihren Hintern zur Petition bewegen und Ihre Franziska drunter setzen. Das haben Sie nämlich bis zum jetztigem Zeitpunkt nicht getan.

Und genau das ist der Grund, warum man Sozialdemokraten nicht trauen kann. Auf dem gesamten Parteitag gab es kein Programm, keinen Standpunkt und kein wirkliches Konzept, ausser die Regierung der letzten Jahre war totaler Mist ... ach Moment, wer war denn in der letzten 11 Jahren in der Regierung?

Wo war die Forderung nach dem Mindestlohn als Ihr und PornoPeter tausende Menschen in den Niedriglohnsektor, in die Zeit/Leiharbeit oder in die Armut getrieben habt. Wo war die "Schere zwischen Arm und Reich", als ihr beschlossen habt, den Armen die Häuser weg zu nehmen und den Reichen die Steuern zu senken? Wo war das Engagement für die Verfassung nach dem 11. September? Wer hat auf die 2% MwSt. noch 1% Müntesteuer drauf gehauen, um die Lebenshaltungskosten hoch zu treiben? Wer hat Kournaz in Guantano sitzen lassen? Wer hat die Heuschrecken ins Land geholt? Wer hat den Markt immer mehr dereguliert, dass es überhaupt zu so einer Finanzkrise kommen konnte? Wer hat in den letzten Jahren jeder Überwachungsmaßnahme zugestimmt oder unter Schilly selbst initiert?

Das Schlimme ist, dass ich diese Liste nahezu endlos fortsetzen könnte. Ich persönlich hoffe nur, dass es die SPD nicht mehr über die 5% Hürde schafft und damit Platz macht für Parteien, die nicht im Liegen umfallen. Es ist wie immer: Wer hat uns verraten?

1 Kommentare für "Die SPD und Ihr Glaubwürdigkeitsproblem"

#1 Wos is jetz des? schrieb am Montag, 15.06.2009 um 15:48:59 Uhr

Full Ack. Nicht, dass die CDU besser wäre, aber SPD ist für Demokraten def. unwählbar.

Schreibe einen Kommentar

  1. Wer bist Du?

    Verrate den Lesern etwas über Dich. Pflichtfelder sind angegeben. Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.

  2. Was möchtest Du sagen?

    Schreib' uns einen einen kurzen Kommentar. html ist nicht erlaubt. Zeilenumbrüche und Links werden automatisch umgewandelt. Kommentare, die Links enthalten müssen freigeschaltet werden, aufgrund des hohen Spamaufkommens.

  3. Alles klar soweit?

    Zum Speichern des Kommentars klicke auf den Absendebutton.

    PS: Hast Du Deinen Text nochmal durchgelesen? Satzzeichen und Groß- und Kleinschreibung verbessern die Verständlichkeit ungemein. ;-)

© Oliver Sperke, 2009 (Seite erzeugt in 11,82ms)